• addremove Die Kirchenwahl in Württemberg

    Die Kirchenwahl erklärt (Mit Klick auf das Vorschaubild wird das Video beim Anbieter YouTube abgespielt.)

    Am 1. Dezember 2019 wählen die rund zwei Millionen wahlberechtigten Mitglieder der Evangelischen Landeskirche in Württemberg neue Kirchengemeinderäte sowie eine neue Landessynode.

    Etwa 10.000 Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte leiten die etwa 1.244 Kirchengemeinden der Landeskirche zusammen mit ihrer Pfarrerin bzw. ihrem Pfarrer. Und die 90 ebenfalls zu wählenden Landessynodalen bestimmen den Kurs der gesamten Kirche auf landeskirchlicher Ebene mit.

    Wichtig, so der Landesbischof July, sei die Unterstützung durch eine breite Wahlbeteiligung: „Jede Wählerin und jeder Wähler unterstützt auf diese Weise unser Kernanliegen in der württembergischen Landeskirche: Dass die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus in Wort und Tat auch in Zukunft die Menschen im Land erreicht, ihnen hilft, sie ermutigt, sie tröstet.“

    Alle Infos zur Kirchenwahl auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Wahl in die Kirchengemeinderäte

    Was ist der Kirchengemeinderat? (Mit Klick auf das Vorschaubild wird das Video beim Anbieter YouTube abgespielt.)

    Am 1. Dezember 2019 werden in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg über 10.000 Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte gewählt.

    In den Gemeinden der württembergischen Landeskirche ruht die Verantwortung auf mehreren Schultern. Die Pfarrerin bzw. der Pfarrer leiten gemeinsam mit dem gewählten Kirchengemeinderat die Gemeinde. In jeder Gemeinde werden am 1. Advent zwischen vier und 18 Kirchengemeinderäte gewählt. Das Ergebnis der Wahl des Kirchengemeinderats in Ihrer Gemeinde erfahren Sie über Ihr Pfarramt.

    Mehr über die Aufgaben des Kirchengemeinderats auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Wahl der Landessynode

    Was ist die Landessynode? (Mit Klick auf das Vorschaubild wird das Video beim Anbieter YouTube abgespielt.)

    Am 1. Dezember 2019 werden nicht nur die Kirchengemeinderäte, sondern auch die Mitglieder für die 16. Württembergische Landessynode gewählt.

    Die Landessynode wird direkt von den Gemeindegliedern gewählt. Sie ist die gesetzgebende Versammlung der Kirchenleitung. Ihre Aufgaben ähneln denen von politischen Parlamenten.

    Die Evangelische Landeskirche in Württemberg ist die einzige Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland, in der die Mitglieder der Landessynode direkt von den Gemeindegliedern gewählt werden (Urwahl). Die Synodalen werden in Wahlkreisen für sechs Jahre gewählt.

    Wer kandidiert in Ihrem Wahlkreis für die Landessynode?
    Finden Sie es mit Hilfe der Kandidierendendatenbank hier heraus.

    Die Landessynode auf einen Blick auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Kirchenwahl im Kirchenbezirk Ulm

    Geben auch Sie am 1. Dezember 2019 Ihre Stimme bei der Kirchenwahl ab!

    Haben Sie Fragen zur Wahl, die Ihnen auf www.kirchenwahl.de nicht beantwortet werden? Dann wenden Sie sich an unser Pfarramt, Ihren Pfarrer oder Ihre Pfarrerin oder an amtierende Kirchengemeinderätinnen und -räte.

    Informationen zu allen Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl der Landesynode finden Sie auf www.kirchenwahl.de.

    Informationen zu den Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkreis Ulm/Blaubeuren finden Sie unten.

Termine zur Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten zur Landessynode

Die Kirchenbezirke ULM und BLAUBEUREN bilden gemeinsam den Wahlkreis 25, aus diesem sind zwei Laien und eine Theologin/ein in die Landessynode zu wählen. Die Kandidaten und Kandidatinnen für die Wahl zur Landessynode stellen sich im Wahlkreis 25 an folgenden Terminen vor:

 

  • 14.11.2019, 19.30 Uhr: BLAUBEUREN, Matthäus-Alber-Haus

  • 15.11.2019, 19.30 Uhr: ULM, Christuskirche Gemeindehaus

  • 18.11.2019, 19.30 Uhr: EHINGEN, Jugendheim

  • 19.11.2019, 19.30 Uhr: LANGENAU, Ev. Gemeindehaus

 

Für die einzelnen Gesprächskreise stellen sich folgende Kandidatinnen und Kandidaten in den Kirchenbezirken Blaubeuren und Ulm zur Wahl:

 

Gesprächskreis Evangelium und Kirche:

Ernst-Wilhelm Gohl, Dekan, ULM

 

Gesprächskreis Lebendige Gemeinde: 

Ulrike Bauer, Wirtschaftskorrespondentin, ULM-GRIMMELFINGEN

Christoph Hillebrand, Pfarrer, ASSELFINGEN

 

Gesprächskreis Offene Kirche:

Michael Schradi, Landesjugendreferent, BLAUBEUREN

Dr. Carola Hoffmann-Richter, Chemikerin, ULM-WIBLINGEN;

 

Zu diesen Wahlveranstaltungen sind alle wahlberechtigten Kirchengemeindeglieder herzlich eingeladen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zur Landessynode für den Wahlkreis Ulm/Blaubeuren

Ernst-Wilhelm Gohl, Gesprächskreis Evangelium und Kirche

56 Jahre alt. Verheiratet mit Dr. Gabriela Gohl. Drei Kinder.

Seit 13 Jahren Dekan in Ulm. Davor Pfarrer in Plochingen und Böblingen.

Seit 12 Jahren in der Landessynode. In beiden Perioden stellvertretender Vorsitzender des Theologischen Ausschusses. 

Vorsitzender des Evangelischen Diakonieverbandes Ulm / Alb-Donau, der Ökumenischen Telefonseelsorge Ulm / Neu-Ulm / Ostalb und der ACK Ulm / Neu-Ulm.

Landesvorsitzender des Gesprächskreises „Evangelium und Kirche“.

Der Wahlkreis Ulm-Blaubeuren ist (groß)städtisch und ländlich geprägt. Stadt und Land haben ihre je eigenen Chancen und Herausforderungen. Ich setze mich für einen Ausgleich der Interessen ein - in meinem Amt als Dekan und seit 12 Jahren auch in der Landessynode.  

Mir liegt an der Volkskirche, die offen ist für verschiedene Frömmigkeitsprägungen, Lebens- und Familienbilder quer durch alle Schichten und Generationen. In Zeiten zunehmender Polarisierung – auch in der Kirche – ist es mir wichtig, Brücken zu bauen. Egal ob liberal oder konservativ, als Geschwister im Glauben gehören wir zusammen.

Ulrike Bauer, Gesprächskreis Lebendige Gemeinde

- Jahrgang 1964
- Von Beruf Wirtschaftskorrespondentin
- Berufstätig in der Exportabwicklung in einem führenden Ulmer Industrieunternehmen
- Verheiratet mit Andreas Bauer
- 2 erwachsene Töchter im Alter von 20 und 24 Jahren

-  Ehrenamtliche Mitarbeit in der Frauenarbeit und im Hauskreis in der Evang. Jakobuskirchengemeinde am Hochsträß Ulm
- seit über 20 Jahren Organisation und Moderation von ökumenischen Frauenfrühstückstreffen

Mir ist es wichtig, dass wir in unserer Landeskirche lebendige Gottesdienste feiern können, dass in unseren Gemeinden Raum ist für Begegnung, wo wir auf Glaubensgeschwister treffen und gemeinsam in unserem Glauben an Jesus Christus wachsen können.

Ich kandidiere, weil ich mich in der Landessynode dafür einsetzen möchte, dass die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter in unseren Gemeinden die notwendige Unterstützung und Wertschätzung erfahren - was wäre unsere Kirche ohne sie?

In meiner Freizeit liebe ich es an meiner Nähmaschine zu sitzen um mit schönen Stoffen kreativ zu sein, gute deutsche Krimis zu lesen oder mein Lieblingsland Frankreich zu bereisen....

Christoph Hillebrand, Gesprächskreis Lebendige Gemeinde

- Jahrgang 1966
- Pfarrer für die Kirchengemeinden Asselfingen, Öllingen und Setzingen-Nerenstetten
- Verheiratet mit Susanne Hillebrand
- Vier Kinder

- Geprägt von der Jugendarbeit in der Jungschar und im CVJM
- Seit 18 Jahren Pfarrer im ländlichen Raum
- Kassierer beim Pfarrerinnen- und Pfarrergebetsbund in Württemberg
- Mehrfach zugewählt in Sonderausschüsse des Kirchenbezirksausschusses Ulm
- Reiseleiter bei Studienreisen für Kirchengemeinden

 

Ich mag an unserer Kirche, dass sie viele Gelegenheiten bietet, wo Menschen sich begegnen können.
Ich kandidiere, weil ich dazu beitragen möchte, dass Menschen die frohe Botschaft vom Leben erfahren und zum Glauben an Jesus Christus finden.
Ich möchte in der Landessynode meine Erfahrung als Pfarrer im ländlichen Raum einbringen, Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem ländlichen Raum sind bisher deutlich unterrepräsentiert.

Meine Hobbys sind Sport (Laufen, Schwimmen, Leichtathletik, Fußball), Musik (Gitarre, Klavier), Lesen und Kochen.

Dr. Carola Hoffmann-Richter, Gesprächskreis Offene Kirche

1957 in der DDR geb., verheiratet, erwachsene Tochter.

Chemikerin (Uni Ulm), Gästeführerin (Ulm/Neu-Ulm Touristik),

ehrenamtlich unterwegs „Auf Entdeckungstour in Kirchen …“, für den Weltgebetstag, mit der Dt. Ostasienmission, seit 2013 als Landessynodale

Ich setze mich ein für eine Kirche,
- die sich an Jesus Christus orientiert und allen Menschen zuwendet, besonders den armen und ausgegrenzten, ihnen zuhört und für ihre Rechte eintritt.
- die die Gemeinden darin bestärkt, kirchliches Leben offen, vielfältig und gemeinschaftsorientiert zu gestalten.  
- die in der Region und weltweit mit anderen Christen in Partnerschaft und Solidarität zusammenarbeitet sowie den Dialog mit anderen Religionen sucht und pflegt.
- die sich durch gute Arbeitsbedingungen sowie in Verantwortung für die Mitwelt durch enkeltaugliches und faires Handeln auszeichnet.
- die ihre Verantwortung in der Gesellschaft wahrnimmt und sich gemeinsam mit anderen kirchlichen und gesellschaftlichen Gruppen unbeirrt für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der gesamten Schöpfung einsetzt, damit die Erderwärmung gestoppt wird und ein würdiges Leben für alle Menschen gelingt.

Dem Gott des Lebens zu dienen mit lebensfördernden Entscheidungen auch in der Landessynode, dafür möchte ich weiterhin meine Kraft einsetzen, im Vertrauen, dass das Reich Gottes schon unter uns begonnen hat.

Michael Schradi, Gesprächskreis Offene Kirche

57, verheiratet, drei erwachsene Kinder. Landesjugendreferent (EJW), Mitglied im Umweltrat der Landeskirche, Jugendpolitischer Sprecher der AG der Landjugenden, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung Kirchenbezirk Blaubeuren.

Ich setze mich ein für eine Kirche,
- die dem Vorbild Jesu folgend in den Dörfern und Städten präsent ist, das Evangelium predigt, die Auseinandersetzung nicht scheut und sich im Gemeinwesen engagiert
- die sich der Bewahrung der Schöpfung verpflichtet sieht und in den Bereichen Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung eine Vorbildfunktion wahrnimmt
- die junge Menschen an- und ernstnimmt, nicht als ihre Zukunft, sondern als ihre Gegenwart, und darum in die Jugend investiert
- die Hoffnung hat und Humor
- die ihren Teil dazu beiträgt, dass ein gutes, friedvolles und umsichtiges Miteinander möglich ist
- die die Menschen annimmt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten
- die in einer globalisierten Welt, den Blick über den Tellerrand wagt und sich für eine faire Weltwirtschaft stark macht
- die sich auf der Seite der Armen und Benachteiligten weiß und auf sie zugeht.

Mir ist es wichtig mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen, umsichtig zu bleiben und den Himmel nie aus den Augen zu verlieren.