Ein mündiges Gemeindemitglied werden

Die Konfirmation

Der Konfirmationsgottesdienst wird als Abschluss des Konfirmandenunterrichts gefeiert. Von der lateinischen Wortbedeutung "Bestärkung" bzw. "Bestätigung" her heißt "Konfirmation" zweierlei:

Zum einen bekräftigt Gott sein Ja, das er grundlegend in der Taufe gegeben hat. Im Konfirmationsgottesdienst zeigt sich dies bei der Einsegnung. Die Konfirmanden werden unter Handauflegung gesegnet und erfahren so den Zuspruch Gottes. Danach wird den Jugendlchen ein Bibelwort als Konfirmationsdenkspruch zugesprochen.

Zum andern werden die Konfirmanden auf ihren eigenen Glauben angesprochen. Sie selbst sagen Ja zu Gott. Mit der Gemeinde stimmen sie in das Glaubensbekenntnis ein. Oft gestalten die Konfirmanden den Konfirmationsgottesdienst mit. Sie tragen vor, was für alle Christen gilt. So wird deutlich, das Christen immer wieder gestärkt (oder Konfirmiert) werden müssen.
Mehr Information über die Konfirmandenarbeit erhalten Sie in in Ihrer Gemeinde. Hier geht es zum Gemeindefinder.

  • add_circle Die beliebtesten Konfisprüche

    Hier finden sich Vorschläge für Konfirmationssprüche:

    konfispruch.de einem Angebot von evangelisch.de und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

    Konfirmanden und Konfirmandinnen finden dort in drei Schritten den Konfispruch,der zu ihnen passt. Hier gibt es die acht beliebtesten Bibelverse als Fotogalerie.

  • add_circle Konfirmandenarbeit - News und Infos für Gemeinden

    Die Homepage der Fortbildungsstätte Birkach informiert über neue Entwicklungen in der Konfirmandenarbeit und Möglichkeiten der Fortbildung.

    Siehe Link zum PTZ in Stuttgart-Birkach

  • add_circle Praktische Impulse und Bausteine für eine zeitgemäße Konfirmandenarbeit

    anKnüpfen update ist die Zeitschrift mit praktischen Impulsen und Bausteinen für eine zeitgemäße Konfirmandenarbeit.

    Unser Motto lautet: "Aus der Praxis für die Praxis". Ein besonderes Highlight dieser Seite ist die thematisch sortierte Download-Datenbank, die ständig erweitert wird. Am besten gleich ausprobieren.

 

Was muss ich (auswendig) lernen?

Vermutlich alle Konfi-Kurse beschäftigen sich mit der Bibel und ihrer Entstehung, mit der christlichen Gemeinde, mit Taufe und Abendmahl, Vaterunser, Glaubensbekenntnis, die 10 Gebote, Psalm 23, die Einsetzungsworte zum Abendmahl und der so genannte Taufbefehl sind in den meisten Gemeinden Lernstoff, das heißt: bis zur Konfirmation sollte man sie kennen und auswendig können.

Gibt es Konfirmations-Prüfungen?

Früher gab es am Ende des Konfi-Unterrichts eine richtige Prüfung. Die meisten Gemeinden verzichten heute darauf. Stattdessen findet in vielen Gemeinden ein „Vorstellungsgottesdienst“ statt. Das ein Gottesdienst, in dem die Konfirmandinnen und Konfirmanden etwas von dem erzählen und darstellen, was sie gelernt haben und was sie beschäftigt.

Muss ich während meiner Konfi-Zeit zum Gottesdienst gehen?

Als Christ oder Christin gehört man zu einer Gemeinde: zur christlichen Gemeinschaft. Und eine wichtige Veranstaltung dieser Gemeinschaft ist der wöchentliche Gottesdienst. Ihn kennenzulernen gehört deshalb zum Christsein dazu – und nicht nur für Konfis! Die meisten Gemeinden wünschen sich einen Gottesdienstbesuch zweimal pro Monat.

Was ändert sich mit der Konfirmation?

Mit der Konfirmation bist du voll verantwortliches Mitglied deiner Kirchengemeinde. Du darfst den Kirchenvorstand deiner Gemeinde mitwählen. Außerdem darfst du nun in den meisten Gemeinden auch selbst Pate oder Patin werden.