Kirchliche Arbeit mit Kindern

 

Kinder sind wichtig in der Kirche Markus 10,13-16 - deshalb gibt es für sie besondere Veranstaltungen:

  • add_circle Krabbelgottesdienste

    Gottesdienste mit Kleinkindern, "Mini-Mitmach-Kirche"...

    Immer mehr Gemeinden bieten auch für die ganz Kleinen Gottesdienste an. Mit Bewegungsliedern, Kindergebeten und kleinen Aktionen wird die Frohe Botschaft mit der ganzen Familie gefeiert.

    Bisher sind uns folgende Gemeinden bekannt, die regelmäßig Krabbelgottesdienste anbieten: Auferstehungsgemeinde Böfingen, Paulusgemeinde Ulm, Martin-Luther-Gemeinde Ulm, Christuskirchengemeinde Söflingen, Ballendorf-Börslingen, Dornstadt, Mähringen, Lehr, Weidenstetten.

    Bitte informieren Sie sich vor Ort, ob es in Ihrer Nähe ein solches Angebot gibt.

  • add_circle Kinderkirche bzw. Kindergottesdienste

    In den meisten Gemeinden gibt es Kindergottesdienste und in vielen auch regelmäßige Kinderbibeltage.

    Informationen zur Kinderkircharbeit in Württemberg:
    www.schloss-beilstein.de
    und www.kinderkirche-wuerttemberg.de

  • add_circle Konfi 3 plus 8 (KU3/8)

    Neben dem traditionellen Konfirmandenunterricht im siebten und achten Schuljahr ("KU 7/8") kann der Konfirmandenunterricht auch in zwei Phasen erfolgen. Nach dem Modell "KU 3/8" findet ein erster kürzerer Teil im dritten Schuljahr statt ("Konfi 3"), der Schwerpunkt bleibt weiterhin im achten Schuljahr. "Konfi 3" hilft, die lange Zeit zwischen Taufe und Konfirmation zu "überbrücken" und Kinder auf dem Weg des Glaubens zu begleiten. Der Unterricht findet größtenteils in Kleingruppen statt, die von Eltern geleitet werden. Außerdem treffen sich die Kinder zu Großgruppentreffen und Gottesdiensten. Themen von "Konfi 3" sind die beiden Sakramente Taufe und Abendmahl und oft auch das Kirchenjahr.

    Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ptz-rpi.de/kirchengemeinde/konfirmandenarbeit/

    und www.anknuepfen.de

  • add_circle Jungschar

    Als regelmäßiges Gruppenangebot gibt es in unseren evangelischen Gemeinden traditionell die Buben- oder Mädchenjungscharen. Hier verbinden sich christliche Inhalte mit Abenteuer und Gemeinschaftsgefühl. Die Jungscharzeit endet mit der Konfirmation und spätestens dann nennt sich die Sache Evangelische Jugendarbeit.

  • add_circle Waldheim Ruhetal

    Die Evang. Gesamtkirchengemeinde Ulm bietet in den Sommerferien in ihrem Waldheim Ruhetal ein abwechslungsreiches Kinderferienprogramm an. Eingeladen sind Schulkinder im Alter von 7-14 Jahren. Das Haus ist in Waldnähe und von schönen Spielflächen umgeben. Die Kinder fahren morgens mit Sonderbussen der Verkehrsbetriebe ins Ruhetal und werden abends wieder zurückgebracht. Im Ruhetal sind die Kinder von 8.30 bis 18.30 Uhr betreut.

    Die Kinder verbringen die Waldheimzeit in Gruppen von 10-15 gleichaltrigen Mädchen und Jungen. Die Verantwortung für eine Gruppe übernehmen zwei Gruppenleiter/innen, die über 16 Jahre alt sind.

    Um den Übergang in das Mitarbeiterleben zu erleichtern, haben wir vor einigen Jahren eine sogenannte „Projekt-15-Gruppe“ gebildet, die teilweise Schulungs-, teilweise Freizeitcharakter hat.

    Das Leitungsteam ist für den Gesamtverlauf verantwortlich, führt die Mitarbeiterschulungen durch, berät und begleitet die Mitarbeiter/innen während der Freizeit und organisiert die „Großveranstaltungen“ wie Morgen- und Abendbühne, Elternnachmittag, Großgeländespiel und Interessennachmittag.

    Es werden zur Zeit drei Freizeitabschnitte angeboten, die jeweils zwei Wochen dauern und somit die ganzen Sommerferien überbrücken. Insgesamt verbringen 1000 Kinder so einen Teil ihrer Sommerferien im Ruhetal. Außerdem gibt es ein weiteres zweiwöchiges Angebot in den Pfingstferien für 150 Kinder.

    Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage des Ruhetals

    Bei Interesse melden Sie sich bitte bei

    Anja Kutter
    Münsterplatz 21
    89073 Ulm
    Tel. 0731/151893-29, bzw. 151893-0
    Email:

    Mehr Informationen finden Sie hier:
    www.ruhetal.de

 

Wieviel Glauben brauchen Kinder?

Religion kommt im Alltag häufiger vor, als wir auf den ersten Blick wahrnehmen. Das fängt mit dem Arche-Noah-Schiff von Playmobil an. Kinder bekommen Religion im Festkreis von Ostern und Weihnachten mit. Sie sehen Wegkreuze, erleben vielleicht im Kindergarten ein Tischgebet. Unsere gesamte Kultur trägt Spuren des Christentums. Denn der christliche Glaube hat die europäische Festkultur, Sprache und Kunst geprägt. Wer Kinder in einem religiösen Vakuum aufwachsen lässt, enthält ihnen auch ein Stück Bildung und Humanität vor.

Kinder stellen schon sehr früh von sich aus zutiefst religiöse Fragen. Die Frage nach dem Tod etwa bricht schon früh auf. Ein Haustier stirbt, ein Familienangehöriger wird beerdigt, ein Kind kommt bei einem Verkehrsunfall um. 'Muss ich auch sterben? Kommt Oma in den Himmel? Hat Gott alle Menschen lieb, auch die bösen? Wieso hat Gott die blöden Brennnesseln gemacht? Das sind Kinderfragen, die auch Erwachsene zum Nachdenken nötigen.

Dennoch ist die Frage erlaubt, was Kinder gewinnen, denen in der religiösen Erziehung ein Fenster zu einer anderen Welt geöffnet wird. "Religion ist Begleitung in dem Sinn, dass Kindern vermittelt wird: Da steht mir jemand zur Seite, es kommt vielleicht Schwieriges, auch Unverständliches, aber ich bin nicht allein", fasst Frieder Harz, evangelischer Professor für Religionspädagogik in Nürnberg, zusammen.