Kirchengemeinde Ballendorf-Börslingen

Unsere evangelische Kirchengemeinde Ballendorf-Börslingen setzt sich aus den zwei  Dörfern Ballendorf und Börslingen und dem Weiler Mehrstetten zusammen.

Informationen über Gruppen und Kreise, Termine und Veranstaltungen erhalten Sie im Pfarramt bei

Pfarrer Konrad Köhnlein

Kirchgasse 9

89177 Ballendorf

Tel. 07340 / 434

Fax 07340 / 92 99 70

E-Mail


Vikar Raphael Häfele
Kalmenbrunnenstraße 5,
89129 Langenau
Tel. 07345 / 23 87 776
E-Mail


Konrad Köhnlein und Raphael Häfele sind zugleich für die Kirchengemeinde
Setzingen-Nerenstetten zuständig.

Bürozeiten: Dienstag von 9.00-11.00 Uhr
Pfarramtssekretärin: Frau Silvia Schmid 

Gottesdienstzeiten am Sonntag:
Ballendorf: 9.30 Uhr
Börslingen: 10.30 Uhr
I.d.R. im 14-ägigen Wechsel zwischen Ballendorf und Börslingen



Martinskirche Ballendorf

Die Martinskirche Ballendorf wird um 1295 erstmals urkundlich erwähnt. 1385 geht der Kirchensatz (= Kirche, Friedhof, Kapelle, Pfarrei, Kirchengüter) in den Besitz der Stadt Ulm über. Der älteste Teil der Kirche ist der Chorturm. Im Kirchenschiff sind Fresken aus dem 14. Jhd. erhalten, die Szenen aus dem Leben Jesu Christi darstellen. Um die Empore herum verläuft ein Bilderzyklus der sich inhaltlich mit dem ev. Glaubensbekenntnis auseinandersetzt, die letzten drei Bilder zeigen Inhalte des Augsburger Bekenntnisses. Bemerkenswert ist auch ein Ährenkranz hinter Glas aus dem Jahre 1817, welcher an die schwere Missernte des Jahres 1816 erinnert.

Bernhardskirche Börslingen

Die Bernhards-Kirche wird in der Mitte des 16. Jahrhunderts entstanden sein. 1539 : der Richter und der Gemeindsmann zu Börslingen „begehren den Prädikanten [Pfarrer oder Diakon] von ihretwegen zu bitten und zu vermögen, daß er so gutwillig sein und je zu Zeiten zu ihnen gen Börslingen hinaufgehen und ein Predigt tun wollt, allein den alten Leuten zugut, die Alters und Krankheit halb nit wohl hinabkommen mögen; und wie wohl er es zu tun nit schuldig, so achten sie es doch für billig [recht, möglich] dieweil er allen kleinen Zehnten [Steuerabgabe in Geld und Naturalien zur Erhaltung der Pfarrstelle] bei ihnen epfah, daß er auch etwan zu 14 Tagen ein Predigt bei ihnen tät.“ (Zitiert aus: Die Ulmer Synoden und Visitationen der Jahre 1531-47, Ein Stück Kirchen- und Kulturgeschichte, gedruckt von Dr. Karl Höhn, Ulm a.D. 1935).

 

Es gab vermutlich schon im Mittelalter eine kleine Kirche zu Börslingen. Das Bernhardspatrozinium wird jedoch erst 1783 genannt. Außerhalb Börslingens, Richtung Ballendorf, könnte es eine Feldkapelle gegeben haben, da die Gemarkung "Käppelle" heißt. Seit 1539 wurde zu Börslingen alle Vierteljahr gepredigt und Bibelstunde gehalten, seit dem 18. Jahrhundert findet ein Sonntagsgottesdienst statt.