Über den Tellerrand hinaus

Wandkalender, Brot für die Welt

Der Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung ist ein zentrales Anliegen der Kirche und ihrer Gemeinden.

 

Wir müssen unsere Stimme erheben, wenn Menschen in Not sind, wenn sie ausgebeutet und unterdrückt werden und wenn mit der Schöpfung wie mit einem Selbstbedienungsladen umgegangen wird. Die Kirche muss dabei klare Worte der Kritik und der Offenlegung von unerträglichen Zuständen finden.
 
Bei den Worten wollen wir nicht stehen bleiben. Wir sind gefragt, wenn Jesus sagt: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Geschwistern, das habt ihr mir getan!" (Matthäus Kapitel 25 ab Vers 31)

 

Einzelpersonen, Gruppen und Gemeinden im Kirchenbezirk setzen sich für mehr Gerechtigkeit in unserem Land, aber auch in der Welt ein. Ein konkretes Beispiel ist die Schutz- und Solidaritätspartnerschaft mit Guatemala:


Angeregt durch die „Ökumenische Initiative Mittelamerika e.V.“ ist in den letzten Jahren ein Netzwerk in der Landeskirche entstanden, in dem sich "Brot für die Welt", der Oberkirchenrat in Stuttgart, die Ulmer Prälatin Gabriele Wulz, Bundestagsabgeordnete, das Auswärtige Amt, Kirchengemeinden und Weltläden für den Schutz des Regenwaldes und der Quellen im Osten Guatemalas / Las Granadillas und die Einhaltung der Menschenrechte in Guatemala einsetzen.
Ansprechpartner in Guatemala sind die Vereinigung zum Schutz der Granadillas, die Evangelisch-Lutherische Kirche / ILUGUA und der Ökumenische Christenrat Guatemalas, in dem auch die Katholische Kirche mitarbeitet.
Der KBA Ulm hat in der Sitzung am 03.12.2010 entschieden, dass sich der Kirchenbezirk Ulm aktiv an diesem Netzwerk einer „Schutz- und Solidaritätspartnerschaft mit Guatemala“ beteiligt.

 

Auch die Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Kirchen / ACK in Ulm / Neu-Ulm ist seit Herbst 2010 Teil dieses Netzwerkes.

 

In einer Pressekonferenz am 29.10.2010 hat Prälatin Wulz im Beisein von zwei Vertretern Guatemalas den sogenannten „Prälaturkaffee“ aus den Granadillas vorgestellt, mit dem die dortigen Kleinbauern unterstützt und auf die Umwelt- und Menschenrechtsproblematik in Guatemala aufmerksam gemacht werden sollen.
In den ersten drei Sommerferienwochen 2012 wird eine Jugend-Delegation aus den Kirchen im Bereich Ulm / Neu-Ulm nach Guatemala zu einer Ökumenischen Begegnung reisen.

2013 ist ein Gegenbesuch von jungen Vertreter/innen des Ökumenischen Kirchenrats Guatemalas in der Region Ulm geplant.